COVID19 Informationen – SCHUBERT RECHTSANWÄLTE
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COVID-19: Wir sind weiterhin uneingeschränkt für Sie erreichbar

Wir stehen Ihnen auch in diesen Tagen vollinhaltlich zur rechtlichen Beratung zur Verfügung. Weiters beantworten wir als kleinen Beitrag zur gemeinsamen Bewältigung der Krise – Ihre rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem „Corona-Virus“ in einem Erstgespräch telefonisch ohne Verrechnung.

Sie erreichen uns Montag – Donnerstag von 08:30 – 18:00 Uhr und Freitag von 08:30 – 15:00 Uhr telefonisch unter der Telefonnummer +43/1/710 18 89 sowie per E-Mail an office@rechtsanwalt.co.at

Krisenhotline von Schubert Rechtsanwälte

Seit 16. März 2020 traten mehrere,  umfangreiche rechtliche Regelungen in Kraft, welche massive Auswirkungen auf unser soziales Leben haben. Darüber hinaus werden naturgemäß viele rechtliche und kaufmännische Fragen ausgelöst.

Als Rechtsanwaltskanzlei sind wir eine jener privilegierten Berufsgruppen, die weiterhin für die Allgemeinheit tätig sein dürfen. Wir möchten diesen Umstand gerne nutzen, um Ihnen rechtlich zur Seite zu stehen.

Darum untersuchen wir tagesaktuell die Auswirkungen für die Rechtsunterworfenen – seien es nun Privatpersonen, oder Unternehmer. Auf dieser Basis bieten wir Ihnen ab sofort eine Krisenhotline für alle rechtlichen Fragen.

Wir sind für Sie da.

Aktuell sind folgende Themen der Hotspot für rechtliche Fragen:

Arbeitsrecht

Es ist zu prüfen, welche Rechte und Pflichten Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben. Darüber hinaus sind die betriebsnotwendigen, massiven Einschnitte durch rechtliche Vereinbarungen abzusichern, um nach Beendigung der Corona-Krise keine Überraschungen zu erleben. Leider ist auch das von der Bundesregierung angebotene Modell der Kurzarbeit im Detail rechtlich mit mehreren offenen Rechtsfragen begleitet.

Unternehmensrecht

Analyse der Auswirkungen der Corona-Krise auf vertragliche Themen. Hier sind beispielsweise die vertraglich vereinbarten Fristen und Lieferverpflichtungen zu nennen. Es wird zu prüfen sein, ob die Nichteinhaltung von vertraglichen Zusagen – neben dem Entfall des Entgeltanspruches – auch Schadenersatzpflichten auslöst. Mit 05. April 2020 traten diesbezüglich Sonderregelungen für Fälligkeit, Verzug und Zinsenhöhe in Kraft. Weiters wurde die Möglichkeit des Begehens von Konventionsstrafen beschränkt.

Finanzierungen

Einfluss der Corona-Krise auf Zahlungspflichten, Verzug oder Verschulden. Selbstverständlich sind Finanzierungsverträge (z.B. Kredite oder Leasing) einzuhalten. Denn mit den Raten wird großteils das zuvor ausgelegte Kapital zurückgeführt. Die rechtliche Prüfung wird daher – jedoch immer nur bezogen auf den Vertragstext – die Möglichkeit der Fälligstellung, Verzugszinsen, etc. betreffen. Diesbezüglich ist das Verschulden des Kreditnehmers eine rechtliche Fragestellung. Mit 05. April 2020 traten weitere massive Änderungen hinsichtlich der Fälligkeit von Zahlungen bei Kreditverträgen in Kraft, sowie Beschränkungen von Verzugszinsen und Ausschluss von Inkassokosten. Wir stehen hierbei unseren Klienten tatkräftig beratend sowie im Rahmen von Verhandlungen zur Seite.

Mietrecht

Zahlungspflichten der Mieter aufgrund der „Seuchenbestimmung“ des § 1104 ABGB. Analyse der teilweisen Nutzbarkeit nach § 1105 ABGB, insbesondere im Zusammenhang mit der Verordnung des BMSGPK betreffend vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19. Die aktuellen rechtlichen Regelungen sehen bedeutsame Änderungen hinsichtlich Mietzinsrückständen, bei der Verlängerung von befristeten Wohnungsmietverträgen und der Aufschiebung der Räumungsexekution vor.

Öffentliches Recht

Interpretationshilfe für die Auslegung jener Tätigkeiten von Betrieben, welche trotz der Corona-Schutzmaßnahmen weiterhin rechtlich zulässig sind. Darüber hinaus bedarf es einer Begleitung für Antragstellungen für allfällige Ersatzleistungen der Republik Österreich. Wir beraten darüber hinaus tagesaktuell im Zusammenhang mit den gegenwärtigen gesetzlichen Fristenhemmungen und – unterbrechungen.

Versicherungsrecht

Rechtliche Analyse Ihrer Versicherungsverträge (z.B. Betriebsunterbrechung), um allfällige Versicherungsleistungen zu lukrieren.

Insolvenzrecht

Die Insolvenzordnung sieht weitreichende rechtliche Haftungen von Geschäftsführern/Vorständen vor, die nicht rechtzeitig Insolvenzanträge stellen. Dabei bestehen bezüglich Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung kurze Fristen von wenigen Wochen. Die jüngsten Gesetzesänderungen hatten einschneidende Auswirkungen auf Fristen und setzten neue Ausnahmen fest.

Zivilprozesse

Darlegung des aktuellen Standes im Zusammenhang mit der Rechtsverfolgung von Ansprüchen aufgrund der auch in diesem Bereich getroffenen Maßnahmen und Fristen.